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Stamm: "Militärstützpunkte sind für eine Region oder Stadt nicht lebensnotwendig"

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"Wer den Standort will, ist in der Pflicht, für den Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen zu sorgen", kommentiert die Ansbacher Landtagsabgeordnete Renate Ackermann die Ergebnisse des gestrigen Gespräches der OberbürgermeisterInnen mit dem US-Militär.

Bisher haben die Bemühungen, die amerikanischen Streitkräfte zu bevölkerungsfreundlichen Fliegen zu bringen, kein wirklich spürbares Ergebnis gebracht. "Dem Reden von Entlastung müssen Taten folgen, sonst betreiben die BefürworterInnen der Stationierung eine verantwortungslose Politik.", so Renate Ackermann.

"Militärstützpunkte sind für eine Region oder Stadt nicht lebensnotwendig", stellt die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm fest. Die Reaktionen der Oberbürgermeister von Bamberg und Schweinfurt haben dies deutlich gemacht.

Beide haben sich schon lange mit dem Abzug der US-Streitkräfte beschäftigt und sehen in diesem sogar positive Perspektiven für ihre Städte. Sie schätzen die wirtschaftliche Potenz eines US-Standortes als relativ gering ein und wissen bereits, wie sie den Abzug als Chance für ihre Stadt nützen können.

"Es stünde Stadt und Landkreis Ansbach gut an, bereits jetzt Konzepte für einen Abzug der US-Streitkräfte zu erarbeiten", so Claudia Stamm, die sich sehr gut vorstellen könnte, das Gelände in Katterbach für einen Hochschul-Campus zu verwenden und so Raum für einen weiteren Ausbau der Hochschulen in der Region zu haben.

"Wo Wissen und Forschung sich konzentrieren, entstehen auch hochwertige Arbeitsplätze. Dies wäre eine langfristige Perspektive. Ein Militärstandort bietet diese nicht."

(via Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen)

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 15:38 Uhr
 

Kommentare  

 
#1 Dr. M. Gampe 2012-02-03 19:33
Die Wirtschaft in Mittelfranken ist knapp einem massiven Umsatzeinbruch entgangen, Arbeitsplätze bleiben gesichert.Wir dürfen uns also getrost freuen, dass die Army bleibt!Die zahlenmäßig im Vergleich zur Bevölkerungsmeh rheit kleine Gruppierung aus grünen und linken BIs wird natürlich weiter aktiv bleiben und auch ganz andere Politziele unter dem Deckmäntelchen Kampf gegen Lärm transportieren .Es ist easy zu protestieren, wenn das eigene Einkommen aus Beamtengehalt, Stadtratssalär, BaFöG, HartzIV, Rente oder Pension besteht- also sozusagen "aus der Steckdose kommt". Man/frau braucht sich keine Sorgen und Gedanken zu machen, wie Arbeitsplätze gesichert, Umsatz zur Bezahlung des Personals erwirtschaftet werden muß.Dass man aber durch das kontinuierliche und hartnäckige Weiterdrehen der Gebetsmühle "A(r)my go home" am eigenen Einkommens-und Arbeitsplatzast sägen könnte, liegt meilenweit außerhalb der zerebralen Leistungsfähigk eit von Berufsprotestie rern.
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